20:00
Der Saal des Sinfonieorchesters Niš
S. Rachmaninoff-Klavierkonzert Nr. 3 d-moll
Sinfonieorchester Niš, Vesna Šouc
Vladimir Aćimović gehört zu den führenden jungen Pianisten Serbiens. Von der ArtLink Foundation als „vielversprechendster junger Künstler“ Serbiens ausgezeichnet und nach Auftritten in allen bedeutenden Konzertsälen des Landes sowie zahlreichen Gastauftritten in nationalen Rundfunkprogrammen hat sich Vladimir als einer der markantesten jungen serbischen Künstler etabliert. Er ist Stipendiat der Musikakademie in Liechtenstein, der Mozart-Gesellschaft Dortmund, der Clavis Foundation, des Aspen Music Festival and School sowie des Fonds für junge Talente der Republik Serbien für Auslandsstudien
Als Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe gewann Vladimir höchste Auszeichnungen beim Internationalen Robert-Schumann-Klavierwettbewerb in Düsseldorf, beim Arthur Rubinstein in Memoriam in Bydgoszcz, beim Internationalen Ricard-Viñes-Wettbewerb in Lleida, beim Wettbewerb Young Virtuoso in Sofia sowie den EMCY-Preis, unter vielen anderen. Er war Finalist sowohl beim 64. Internationalen Ferruccio-Busoni-Klavierwettbewerb als auch beim New York International Piano Competition und nahm am 19. Internationalen Chopin-Wettbewerb teil.
Im Jahr 2024 nahm er sein Debütalbum für Naxos Records mit dem Klavierwerk von Felix Draeseke an der Musikakademie in Liectenstein auf; die Veröffentlichung ist für das Frühjahr 2026 geplant. Im selben Jahr erschien seine Mitwirkung an der ersten Gesamtaufnahme der Klavierwerke von Vladan Radovanović. Sein zweites Naxos-Album, das der Klaviermusik von Jakob Rosenhain gewidmet ist, befindet sich derzeit in Vorbereitung und soll 2027 erscheinen.
Er trat auf Festivals in Europa und den Vereinigten Staaten auf, darunter das Aspen Music Festival, das VP Bank Classic Festival, das Alpenarte Festival und das Ljubljana Festival. Außerdem spielte er in großen Konzertsälen in Serbien und zahlreichen europäischen Bühnen, wie dem Konzerthaus Dortmund, Mülheimer Staadthalle, Schumann-Saal in Düsseldorf, Angelika Kaufmann Saal, der Bulgaria Hall in Sofia, Großen Saal der Kolarac-Stiftung, der Serbischen Akademie der Wissenschaften und Künste und vielen anderen.
Als Solist debütierte er im Alter von zehn Jahren im Großen Saal der Kolarac-Stiftung und trat seither mit Orchestern wie dem Kölner Kammerorchester, dem Armenischen Staatssinfonieorchester, der Sofia Philharmonie und dem Esperanza Ensemble, Niš Symphony Orchestra, dem Streicherorchester Dušan Skovran auf mit Dirigenten wie Sergey Smbatsyan, Svilen Simeonov, Christoph Poppen, Daniel Moles, Anton Orlov u.a.
Die Kammermusik bildet einen wesentlichen Bestandteil seiner künstlerischen Identität. Vladimir hat mit führenden jungen Musikerinnen und Musikern wie Veriko Tchumburidze, Simon Zhu, Laura Handler, Petar Pejčić, Leonhard Baumgartner, Tassilo Probst, Isidora Timotijević, Lionel Martin, Moritz Huemer und Marija Radovanović zusammengearbeitet. Er ist Gründungsmitglied des Meran Trio, gemeinsam mit der Violinistin Marley Erickson und der Cellistin Gabriela Peres. Ein Höhepunkt der vergangenen Saison war ein Auftritt mit dem Wiener Staatsballett, gemeinsam mit der Pianistin Milica Zakić, in einer Produktion von Cunninghams Summerspace , in der ihre Interpretation von Morton Feldmans Ixion aufgeführt wurde.
Geboren 2002 in Niš, studierte Vladimir bei Milena Kurteva, Suzana Novaković und Ilia Tchernaev und später bei Lidija Stanković an der Fakultät für Musik in Belgrad, wo er derzeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand tätig ist und sich auf die Relevanz historischer Instrumente für die zeitgenössische Aufführungspraxis konzentriert. Gleichzeitig schließt er sein Masterstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz bei Milana Chernyavska ab, wo er zuvor bereits den Bachelor erworben hat, und studiert Kammermusik bei Mitgliedern des Jerusalem Quartet sowie bei Chia Chou.